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Außerordentliche Delegiertenkonferenz und anschließende Funktionärstagung der Österreichischen Offiziersgesellschaft
26. April 2003

ÖOG verabschiedet einstimmig neue Statuten

Am 26. April 2003 fand im Kinosaal der Wiener Stiftskaserne eine außerordentliche Delegiertenkonferenz der Österreichischen Offiziersgesellschaft statt. Anlass war die Präsentation, Diskussion und Abstimmung über die neuen Statuten, die sich die ÖOG nach Jahren des Stillstandes und bedingt durch die Änderungen im Vereinsgesetz geben wollte. Nach einer nochmaligen Vorstellung durch den Autor der neuen Statuten, Vizepräsident Oberst Dr. Volker Zimmermann, und einer kurzen, sachlichen Diskussion - immerhin dauerte der Werdungsprozess schon etwa ein Jahre und sämtliche Entwürfe wurden den einzelnen Landesgesellschaften zur Stellungnahme übermittel - konnte der Präsident der ÖOG, Oberst Prof. Adolf Eber, zufrieden die einstimmige Annahme seines Vorschlages zur Kenntnis nehmen. Damit endete die Delegiertenkonferenz, und man wandte sich der inhaltlich spannenden Funktionärstagung zu.

Der frischgebackene Chef des Kabinetts des Bundesministers für Landesverteidigung, Brigadier Herber Bauer, der aufgrund von Unvereinbarkeiten seine bisherige Funktion als erster Vizepräsident der ÖOG ruhend gestellt hatte, stellte die Bereiche des Regierungsprogramms vor, die sich mit der Sicherheitspolitik befassen. Er strich vor allem die Punkte heraus, die das Bundesheer in seiner weiteren Entwicklung direkt betreffen; diese wären wichtige Bezugspunkte für Argumentationen und Diskussionen.

Im Anschluss an die Ausführungen Bauers beehrte der ehemalige Generaltruppeninspektor, General Horst Pleiner, die Sitzung. In Anerkennung seiner Leistungen, auch für die Österreichische Offiziersgesellschaft, verlieh ihm das Präsidium das Kommandeurskreuz. Sowohl der Ordenskanzler, General Friedrich Hessel, als auch der Präsident, Oberst Adolf Eber, wiesen in ihren Laudationes auf die große Unterstützung hin, die Pleiner in seiner ganzen Karriere der ÖOG gewährte. Nach dem Mittagesse trat der Ressortvertreter, Brigadier Mag. Gustav Gustenau, ans Podium. Er schilderte in seinem Referat den Entwicklungsstand der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) und die Anforderungen, die daraus für die österreichische Sicherheitspolitik entstehen. Einige davon hätten bereits im Koalitionsübereinkommen ihren Niederschlag gefunden, die Aufgabe der "Bündnisfreiheit" und die Ausrufung des Neutralitätsfalles vor dem Irak-Krieg seien allerdings wenig hilfreich für eine konsequente Weiterführung der Vorgaben aus der Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin, so Gustenau.

Vor der nachmittäglichen Kaffeepause trat noch einmal der Präsident der ÖOG, Oberst Prof. Adolf Eber, vors Plenum und referierte seine Sicht einer modernen Vereinsführung. Viele eingeschliffenen Praktiken der letzten Jahrzehnte seien auszumerzen, die Anwendung neuer Methoden durchaus sinnvoll - die Entwicklung innerhalb der Österreichischen Offiziersgesellschaft in den letzten Jahren gebe ihm Recht.

Abgerundet wurde die Funktionärstagung noch durch ein Referat von Hauptmann Ing. Robert Schwimmer, einem der fleißigsten Leserbriefschreiber der ÖOG. Er brachte dem Auditorium die wesentlichen Eckpunkte eines erfolgreichen Leserbriefs näher. Weiters beschrieb der neue Präsident der OG Steiermark, Brigadier Mag. Alois Hirschmugl, die erfolgreich abgeschlossene Reform vor allem in organisatorischer Hinsicht in der steirischen LOG. Ein zufriedener Präsident verabschiedete schließlich die Teilnehmer und beendete damit die erfolgreiche Tagung, die vom Generalsekretariat in bewährter Manier ausgezeichnet vorbereit worden war.


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